{"id":24,"date":"2013-04-06T21:55:07","date_gmt":"2013-04-06T19:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.mellnau.de\/?p=24"},"modified":"2021-01-17T12:16:55","modified_gmt":"2021-01-17T10:16:55","slug":"der-ausklang-16-18-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/?p=24","title":{"rendered":"Der Ausklang (16.-18. Jahrhundert)"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"initialcap\">I<\/span><br>n den folgenden Jahrhunderten finden sich nur noch wenige Nachrichten von der Burg Mellnau. Als <strong>letzte Amtm\u00e4nner<\/strong> wohnten in ihr von 1501-1510 Herr Groppe von Fleckenb\u00fchl, genannt von B\u00fcrgeln, Hofgerichtsassessor in Marburg und ehemaliger Hof- und K\u00fcchenmeister des Landgrafen, mit seiner Frau Anna von Wildungen und ihren 9 Kindern (7 S\u00f6hnen und 2 T\u00f6chtern)<sup class='footnote'><a href='#fn-24-1' id='fnref-24-1' onclick='return fdfootnote_show(24)'>1<\/a><\/sup>, und anschlie\u00dfend bis um 1515 sein Schwiegersohn (Ehemann seiner j\u00fcngsten Tochter Margarete) Johann von Hatzfeld-Wildenberg, der mit dem sonstigen Fleckenb\u00fchler Erbe, besonders dem Stammgut bei Sch\u00f6nstadt, 1515 auch den Fleckenb\u00fchler Hof zu Mellnau und das Mellnauer Erbburglehen von j\u00e4hrlich 10 Pfund Heller \u00fcbernahm<sup class='footnote'><a href='#fn-24-2' id='fnref-24-2' onclick='return fdfootnote_show(24)'>2<\/a><\/sup>. &#8211; Danach wurden von den Landgrafen keine Amtm\u00e4nner mehr eingesetzt, sondern nur noch Rentmeister, die &#8211; schon seit 1474 &#8211; in Wetter wohnten<sup class='footnote'><a href='#fn-24-3' id='fnref-24-3' onclick='return fdfootnote_show(24)'>3<\/a><\/sup>. Die Landgrafen betrachteten sich praktisch schon nicht mehr als blo\u00dfe Pfandherren sondern als Eigent\u00fcmer der Burg. Im Jahre <strong>1520<\/strong> protestierte der damalige Erzbischof von Mainz, Kardinal Albrecht, noch einmal \u00f6ffentlich dagegen, da\u00df der junge Landgraf Philipp die Mainzer Pfandschaften, darunter auch das Schlo\u00df Mellnau und die Stadt Wetter, im Zusammenhang mit seiner hessisch-s\u00e4chsischen Erbverbr\u00fcderung offenbar als sein Eigentum betrachtete<sup class='footnote'><a href='#fn-24-4' id='fnref-24-4' onclick='return fdfootnote_show(24)'>4<\/a><\/sup>. Das hinderte indessen den Landgrafen nicht, <strong>1526<\/strong> &#8211; ebenso wie in Wetter &#8211; auch in der ehemaligen Schlo\u00dfkapelle von Mellnau als blo\u00dfer Pfandherr die <strong>evangelische Lehre<\/strong> einzuf\u00fchren, ohne R\u00fccksicht darauf, da\u00df der Mainzer Erzbischof noch der Oberherr von Schlo\u00df und Dorf Mellnau und damit auch des Kirchleins war<sup class='footnote'><a href='#fn-24-5' id='fnref-24-5' onclick='return fdfootnote_show(24)'>5<\/a><\/sup>. Schon 1527 predigte darin der etwa 30j\u00e4hrige bisherige Stiftspriester und nunmehrige Diakon zu Wetter, Johannes H\u00f6rle aus Frankenberg, im Auftrag des Landgrafen als erster evangelischer Pfarrer<sup class='footnote'><a href='#fn-24-6' id='fnref-24-6' onclick='return fdfootnote_show(24)'>6<\/a><\/sup>. &#8211; Bei seinen zahlreichen Jagden im Burgwald hielt allerdings auch er sich nicht zu Mellnau, sondern regelm\u00e4\u00dfig im Schlo\u00df Rauschenberg oder Wolkersdorf<sup class='footnote'><a href='#fn-24-7' id='fnref-24-7' onclick='return fdfootnote_show(24)'>7<\/a><\/sup>, das erst 1477 v\u00f6llig neu gebaut worden war<sup class='footnote'><a href='#fn-24-8' id='fnref-24-8' onclick='return fdfootnote_show(24)'>8<\/a><\/sup>, auf.<\/p>\n<p>Nach Plitt&#8217;s \u201eNachrichten von der Stadt Wetter&#8220;<sup class='footnote'><a href='#fn-24-9' id='fnref-24-9' onclick='return fdfootnote_show(24)'>9<\/a><\/sup> fiel das Schlo\u00df Mellnau unter die Festungen des Landes Hessen, welche nach Landgraf Philipps verlorenem Schmalkaldischen Kriege von <strong>1547<\/strong> auf Grund der Friedensbedingungen des Kaisers \u201edemoliert werden&#8220; mu\u00dften; demgem\u00e4\u00df sollen dann die letzten milit\u00e4rischen Anlagen des Schlosses \u201erasieret&#8220; worden sein. Erst seitdem verfiel die Burg, &#8211; nicht, wie man oft meint, schon bald nach 1464<sup class='footnote'><a href='#fn-24-10' id='fnref-24-10' onclick='return fdfootnote_show(24)'>10<\/a><\/sup>, denn danach wurde das Schlo\u00df ja noch 50 Jahre lang von den f\u00fcrstlichen Amtm\u00e4nnern mit ihren Familien als st\u00e4ndiger Verwaltungssitz bewohnt! &#8211; In den Jahren <strong>1549-1552<\/strong> mu\u00dfte der in Flandern gefangene Landgraf ferner auf Grund eines kaiserlichen Urteils vom 3. 8. 1548 im Erbfolgestreit mit seinen Verwandten Mellnau samt den \u00c4mtern Battenberg, Rosenthal und Wetter an den Grafen Wilhelm den Reichen von Nassau abtreten und ausliefern; es kam jedoch alsbald durch einen Handstreich seines Sohnes tats\u00e4chlich und nach Philipps R\u00fcckkehr 1557 durch Vergleich auch rechtlich wieder in seinen Besitz<sup class='footnote'><a href='#fn-24-11' id='fnref-24-11' onclick='return fdfootnote_show(24)'>11<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Durch den <strong>Vertrag zu Merlau vom 8. 9. 1583<\/strong>, in welchem der Erzbischof von Mainz schlie\u00dflich gegen\u00fcber dem Landgrafen f\u00fcr alle Zukunft auf sein Widerrufs- und Wiedereinl\u00f6sungsrecht verzichtete, solange das hessische F\u00fcrstenhaus bl\u00fchen werde, ging dann die Burg Mellnau &#8211; wie Battenberg, Rosenthal und Wetter &#8211; endg\u00fcltig in unbeschr\u00e4nktes Eigentum des Landgrafen \u00fcber. Dieser mu\u00dfte allerdings noch eine Abl\u00f6sungssumme von 40 000 Gulden f\u00fcr die genannten Pf\u00e4nder an den Erzbischof zahlen, die er gr\u00f6\u00dftenteils durch Lieferung von Gesch\u00fctzen beglich<sup class='footnote'><a href='#fn-24-12' id='fnref-24-12' onclick='return fdfootnote_show(24)'>12<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Damit erf\u00fcllte sich das Schicksal der alten Feste: Von 1250 bis etwa 1330 (80 Jahre lang) war sie eine Kampfburg gegen den Landgrafen im freien Eigentum des Erzbischofs von Mainz gewesen; von etwa 1330 bis 1480 (150 Jahre lang) war sie in der Hand wechselnder ritterlicher Pfandherren, die anfangs auch nur dem Erzbischof, sp\u00e4ter jedoch mehr und mehr zugleich dem Landgrafen von Hessen verpflichtet waren; seit 1480 aber war sie alleiniges Pfand und nunmehr freies Eigentum der Landgrafen selbst geworden. &#8211; So endete nun auch die politische Bedeutung der Burg, die ohnehin seit Jahrzehnten nur noch eine Ruine war. Seitdem war sie nur noch ein bemerkenswerter <strong>Gegenstand der Chronisten.<\/strong><\/p>\n<p>Der Rentmeister Heinrich Ebel zu Wetter berichtete dar\u00fcber <strong>1575<\/strong> im Wetterschen Salbuch:<sup class='footnote'><a href='#fn-24-13' id='fnref-24-13' onclick='return fdfootnote_show(24)'>13<\/a><\/sup> \u201eDas Dorf Mellnau, vor Jahren Elnhoge genannt, ist gleich der Stadt Wetter der Dienste frei, und ist hiezuvor ein Schlo\u00df desselben gestanden, wie davon noch Monumenta vorhanden, darauf soll ein Amtmann gewohnet haben, welcher von wegen der F\u00fcrsten zu Hessen Stadt und Amt Wetter verwaltet gehabt.&#8220;<sup class='footnote'><a href='#fn-24-14' id='fnref-24-14' onclick='return fdfootnote_show(24)'>14<\/a><\/sup> Er erinnerte sich offenbar gar nicht mehr daran, da\u00df nur etwa 100 Jahre zuvor die Amtm\u00e4nner noch \u201evon wegen des Erzbischofs zu Mainz&#8220; auf Mellnau sa\u00dfen. &#8211; Dementsprechend f\u00fchrt dann auch bereits das Dorfbuch des Oberf\u00fcrstentums Hessen&#8220; von 1577<sup class='footnote'><a href='#fn-24-15' id='fnref-24-15' onclick='return fdfootnote_show(24)'>15<\/a><\/sup> unter den Orten des Amtes Wetter, die \u201eunserem gn\u00e4digen F\u00fcrsten und Herrn (dem Landgrafen) mit aller hohen, mittel- und niederen Obrigkeit, Peinlichkeit, Gericht, Gebot und Verbot, Folge und Steuern und allem anderen allein zustehen&#8220;, das Dorf \u201eMellnau samt dem Schlo\u00df&#8220; an, Es bemerkt dabei noch: \u201eIst dienstfrei; hat 35 Hausgesessene (d. h. Hausbesitzer), darunter 3 Burg-Gesessene, und 8 Wagen &#8230;&#8220;<sup class='footnote'><a href='#fn-24-16' id='fnref-24-16' onclick='return fdfootnote_show(24)'>16<\/a><\/sup> Die hessischen \u201eCongeries&#8220; (eine Kasseler Chronik) berichtete <strong>1586<\/strong><sup class='footnote'><a href='#fn-24-17' id='fnref-24-17' onclick='return fdfootnote_show(24)'>17<\/a><\/sup> von Mellnau: \u201eItem das Schlo\u00df hei\u00dft nicht Mellnaw, Ellnhoch ist sein rechter Name. Es liegt nicht weit von Wetter, hat von einer Seite einen fast hohen Berg, das Schlo\u00df ist nun w\u00fcste, hat noch einen h\u00fcbschen Thurm, auf die alte Manier gebaut.&#8220; &#8211; Wilhelm Dilich bemerkte in seiner hessischen Chronik von <strong>1605<\/strong><sup class='footnote'><a href='#fn-24-18' id='fnref-24-18' onclick='return fdfootnote_show(24)'>18<\/a><\/sup> dar\u00fcber: \u201eBey der Stadt Wetter liegt das zerfallene Berghaus Melnaw, welches vor alten Zeiten Meintz innegehabt, aber in Anno 1464 wiederum an die F\u00fcrsten zu Hessen kommen.&#8220; Er \u00fcbersah geflissentlich, da\u00df es vorher nie dem F\u00fcrsten zu Hessen geh\u00f6rt hatte. &#8211; Winckelmann beschr\u00e4nkte sich in seiner Beschreibung des F\u00fcrstentums Hessen von 1697<sup class='footnote'><a href='#fn-24-19' id='fnref-24-19' onclick='return fdfootnote_show(24)'>19<\/a><\/sup> auf die Mitteilung: \u201eUnfern der Stadt Wetter liegt das Berg Hau\u00df Mellnau, ist vor alters Ehlnhoch genennet, im Jahr 1246 erbauet, aber hernach zerst\u00f6ret worden.&#8220;<\/p>\n<h2>Im 30j\u00e4hrigen Krieg (1618-1648)<\/h2>\n<p>spielte die Burg keine Rolle mehr<sup class='footnote'><a href='#fn-24-20' id='fnref-24-20' onclick='return fdfootnote_show(24)'>20<\/a><\/sup>. Nur die bis dahin noch erhaltenen &#8211; und dann ebenfalls zerst\u00f6rten &#8211; Jagdschl\u00f6sser Rauschenberg und Wolkersdorf im Burgwald waren damals noch \u00f6fter umk\u00e4mpft, besonders in den letzten 5 Jahren des sog. \u201eHessenkrieges&#8220; zwischen dem Landgrafen von Hessen-Darmstadt, dem damals auf Grund einer kaiserlichen Entscheidung von 1623 Oberhessen mit Wetter, Mellnau und der ganze Burgwald geh\u00f6rte, und der Landgr\u00e4fin von Hessen-Kassel, die es wiederhaben wollte <sup class='footnote'><a href='#fn-24-21' id='fnref-24-21' onclick='return fdfootnote_show(24)'>21<\/a><\/sup>. In der Burg Mellnau war v\u00f6llige Ruhe eingekehrt. Die k\u00e4mpfenden Gruppen zogen von Frankenberg, Kirchhain und Marburg her an ihr vorbei. Auch als Wetter und die umliegenden Ortschaften wiederholt von den feindlichen Niederhessen und Schweden gepl\u00fcndert wurden, wurde sie davon nicht mehr ber\u00fchrt, denn da oben gab es nichts mehr zu pl\u00fcndern<sup class='footnote'><a href='#fn-24-22' id='fnref-24-22' onclick='return fdfootnote_show(24)'>22<\/a><\/sup>. Die noch lebenden Nachkommen der Herren von Hatzfeld k\u00e4mpften nicht mehr f\u00fcr den Erzbischof gegen den Landgrafen, sondern f\u00fcr den Kaiser gegen die Schweden und wurden daf\u00fcr mit einer Herrschaft in Schlesien belohnt<sup class='footnote'><a href='#fn-24-23' id='fnref-24-23' onclick='return fdfootnote_show(24)'>23<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Auch <strong>im 7j\u00e4hrigen Krieg (1756-1763)<\/strong> hatte die Burg keine milit\u00e4rische oder politische Bedeutung mehr. Die Truppen der streitenden Herren und Nationen sahen allenfalls noch verwundert zu ihr hinauf, wenn sie alle Jahre wieder auf der Stra\u00dfe von Frankenberg nach Wetter, von Wetter nach Rosenthal oder Sch\u00f6nstadt und umgekehrt an ihr vorbeizogen. Als die Verb\u00fcndeten im August 1759 das franz\u00f6sische Korps unter Oberst Fischer in Wetter angreifen und vernichten wollten, da lagerten sie vor Mellnau auf den H\u00f6hen zwischen Oberrosphe und Todenhausen. Und als sie 3 Jahre sp\u00e4ter, gegen Ende des Krieges, den Franzosen wieder einmal die Stra\u00dfe von Marburg nach Frankenberg sperren wollten, da lagen sie nicht auf der Burg Mellnau, sondern am Wollenberg und auf den H\u00f6hen \u00fcber Unterrosphe<sup class='footnote'><a href='#fn-24-24' id='fnref-24-24' onclick='return fdfootnote_show(24)'>24<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Nur <strong>die<\/strong> sich forterbenden <strong>alten Burglehen<\/strong> erinnerten noch immer an ihre ritterliche Vergangenheit. Zwar waren diese ehemaligen Burgmannen-G\u00fcter zu Mellnau gr\u00f6\u00dftenteils schon im 16. Jahrhundert an die Landgrafen gekommen, die sie als ihr freies herrschaftliches Eigentum behandelten, obgleich sie urspr\u00fcnglich alle vom Erzbischof von Mainz f\u00fcr ihn geleistete Ritterdienste verliehen worden waren; teilweise waren sie aber auch jetzt noch in der Hand der alten Burgmannenfamilien und wurden weiter an sie verliehen wie in alter Zeit. &#8211; Den Heppenberger Hof, den Burgsitz der Ritter von Treisbach-Heppenberg, hatte Landgraf Heinrich III. schon 1478 von Johann von Nordeck zur Rabenau gekauft. Er war bereits 1580 als herrschaftlicher Freihof in zwei Teile aufgeteilt und \u201elandsiedelweise&#8220; an die darauf sitzenden Bauernfamilien zur Erbleihe ausgegeben, in deren Besitz (heute Hof Nr. 2 und 3) er auch um 1850 noch fast unver\u00e4ndert war<sup class='footnote'><a href='#fn-24-25' id='fnref-24-25' onclick='return fdfootnote_show(24)'>25<\/a><\/sup>. Die Burgsitze der Herren von Treisbach (2 H\u00f6fe nebst Behausungen und Zubeh\u00f6r) fielen nach deren Aussterben mit dem Hofkanzler Peter von Treisbach 1527 an den Landgrafen heim. Der eine, \u201edas Burglehen&#8220; genannt, war ebenfalls bereits 1580 als herrschaftlicher Freihof vom Landgrafen an die darauf sitzende Bauernfamilie zu Erbleihe vergeben, in deren Besitz er 1850 (heute Nr. 15) noch unver\u00e4ndert war. Der andere, \u201eder Ritterhof&#8220; genannt, war dagegen 1580 bereits an mehrere Ein\u00acwohner von Mellnau einzeln ausgeliehen; 1850 zerfiel er allein in 6 verschie\u00acdene Anteile, die aber alle zusammen noch immer einen herrschaftlichen \u201eFreihof&#8220; &#8211; mit dem Stammsitz wohl in Hof Nr. 17 &#8211; darstellten<sup class='footnote'><a href='#fn-24-26' id='fnref-24-26' onclick='return fdfootnote_show(24)'>26<\/a><\/sup>. Die Leheng\u00fcter der von Hatzfeld zu Mellnau (2 Burgsitze mit Zubeh\u00f6r usw.), die im 16. Jahrhundert zu Wetter wohnten, wo sie noch einen weiteren \u201eBurgsitz&#8220; besa\u00dfen und soeben neu ausgebaut hatten, wollte der Landgraf nach ihrem Aussterben im Mannesstamm (mit Johann dem letzten 1570) an sich ziehen. Da aber vor allem Johanns Stiefmutter Apollonia, geb. von L\u00f6wenstein und seine Stiefschwester Agnes, verheiratet mit Joh. Daniel von Bellersheim (in der Wetterau), heftig dagegen protestierten, kam es am 30. 11. 1570 mit ihnen zu einem Vergleich, wonach beide u. a. ihre Burgsitze zu Mellnau und Wetter, ebenso wie die zum Burglehen geh\u00f6rigen ehemals Kniboschen Rechte zu Hollende und Bannebach noch bis zu ihrem Lebensende behalten durften. 1572 wurden diese Leben letztmals an Daniel von Bellersheim als Gatten der Hatzfeldischen Erbtochter dieser Linie verliehen<sup class='footnote'><a href='#fn-24-27' id='fnref-24-27' onclick='return fdfootnote_show(24)'>27<\/a><\/sup>. Als Agnes von Hatzfeld 1588 starb, fielen sie indessen endg\u00fcltig an den Landgrafen und wurden im Salbuch von 1592 ebenfalls als sein herrschaftliches Eigentum verzeichnet, obwohl die noch lebende andere Hatzfelder Linie erst etwa 10 Jahre sp\u00e4ter endg\u00fcltig abgefunden wurde. Die beiden Hatzfelder Burgsitze zu Mellnau hie\u00dfen damals der Viehhof (weil dazu ein gro\u00dfer Schaf- und Pferdestall geh\u00f6rte) und das Kodengut (d. h. das kleine Gut). Der \u201eViehhof&#8220; war 1592 bereits vom Landgrafen auf 9 Jahre an seinen Besitzer ausgeliehen, sp\u00e4ter geh\u00f6rte er &#8211; noch um 1850 &#8211; je zur H\u00e4lfte dessen Nachkommen (Hof Nr. 7), zur andern H\u00e4lfte zu dem heutigen Hof Nr. 27. Das \u201eKodengut&#8220; war 1592 wie um 1850 als herrschaftlicher Freihof an den Besitzer des Hofes Nr. 19 verliehen<sup class='footnote'><a href='#fn-24-28' id='fnref-24-28' onclick='return fdfootnote_show(24)'>28<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>\u00dcber die von den V\u00e4tern ererbten Mellnauer <strong>Burglehen der Milchling von Sch\u00f6nstadt<\/strong> einigten sich die Br\u00fcder Johann und Franz Milchling in einem Erbvergleich vom 31. 10. 1531<sup class='footnote'><a href='#fn-24-29' id='fnref-24-29' onclick='return fdfootnote_show(24)'>29<\/a><\/sup> dahin, da\u00df Johann den \u201eBurgsitz zu Sch\u00f6nstadt&#8220;, den Stammhof der Familie als \u00c4ltester erhalten, Franz aber zun\u00e4chst noch 4 Jahre Kriegsdienste leisten und sp\u00e4ter den \u201eBurgsitz zu Mellnau&#8220; mit Zubeh\u00f6r erhalten sollte. Diese Vereinbarung besagt entgegen h\u00e4ufiger Meinung nichts dar\u00fcber, ob damals auch die Burg selbst noch bewohnbar war<sup class='footnote'><a href='#fn-24-30' id='fnref-24-30' onclick='return fdfootnote_show(24)'>30<\/a><\/sup>, denn \u201eBurgsitz&#8220; bedeutet hier nicht eine Wohnung in, sondern auf dem Hof bei der Burg. Nach dem kinderlosen Tode des Franz Milchling um 1545 ging dieser Hof, der Milchlingsche Freihof zu Mellnau, zun\u00e4chst wieder an seinen Bruder zur\u00fcck und fiel nach dessen Tode um 1555 an dessen Vettern von dem Waldeckischen Zweig des Geschlechts, der den Stamm bis 1937 fortsetzte. Noch fast 300 Jahre lang lie\u00dfen diese sich von dem Erzbischof von Mainz (zuletzt wohl 1730) <sup class='footnote'><a href='#fn-24-31' id='fnref-24-31' onclick='return fdfootnote_show(24)'>31<\/a><\/sup> wie von dem Landgrafen (zuletzt wohl am 31. 10. 1826)<sup class='footnote'><a href='#fn-24-32' id='fnref-24-32' onclick='return fdfootnote_show(24)'>32<\/a><\/sup> nach alter Art als Mellnauer \u201eBurgmannen&#8220; mit dem Hofe nebst Zubeh\u00f6r belehnen. In der Urkunde von 1730 lie\u00dfen sich die damaligen Milchlinge vom Erzbischof von Mainz auch noch einmal ausdr\u00fccklich best\u00e4tigen, da\u00df ihnen au\u00dfer ihrem Burgsitz \u201ezu Mellenhage&#8220; f\u00fcr die dem Erzbischof bisher geleisteten und noch zu leistenden \u201etreuen Burgmannendienste&#8220; j\u00e4hrlich noch die 6 Pfund Heller, \u201ezu diesem Burglehen geh\u00f6rig&#8220;, auf dem Rathaus zu Wetter zust\u00e4nden, wof\u00fcr sie ihm weiter feierlich Treue gelobten und schwuren, und dies, obwohl ihre Ahnen schon seit fast 300 Jahren tats\u00e4chlich nicht mehr auf Mellnau gedient hatten, sie selbst seit 200 Jahren nicht mehr katholisch waren und die Burg seit 150 Jahren allein dem Landgrafen geh\u00f6rte! Die stille Hoffnung der Erzbisch\u00f6fe, das Geschlecht der hessischen Landgrafen werde einmal aussterben, erf\u00fcllte sich auch sp\u00e4ter nicht. Ihren Hof zu Mellnau hatten die Milchlinge aber ebenfalls von jeher an die darauf sitzende Bauernfamilie (heute Hof Nr. 37) weiterverliehen<sup class='footnote'><a href='#fn-24-33' id='fnref-24-33' onclick='return fdfootnote_show(24)'>33<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Die beiden anderen alten Mellnauer H\u00f6fe, der sog. Gilser Hof (seit 1470 dem Stift Wetter geh\u00f6rig, heute Nr. 11<sup class='footnote'><a href='#fn-24-34' id='fnref-24-34' onclick='return fdfootnote_show(24)'>34<\/a><\/sup>), und der Fleckenb\u00fchler, sp\u00e4ter Hatzfeld-Scholleysche Hof (heute Nr. 6), waren von jeher freie Eigeng\u00fcter ihrer Herren und keine Burglehen gewesen; der letztere fiel nach dem Aussterben der von Scholley um 1820 jedoch auch noch an die Landgrafen<sup class='footnote'><a href='#fn-24-35' id='fnref-24-35' onclick='return fdfootnote_show(24)'>35<\/a><\/sup>. Beide blieben wie die andern bis um 1850 als geschlossene Hofg\u00fcter erhalten, bis sie alle auf Grund der hessischen Bauernbefreiungsgesetze von 1848 gegen Entsch\u00e4digung abgel\u00f6st und damit freies Eigentum der Bauern wurden, die sie seit Jahrhunderten f\u00fcr ihre ritterlichen Herren und deren Nachkommen bewirtschaftet hatten.<\/p>\n<p>Weiterlesen: <a title=\"Und neues Leben bl\u00fcht aus den Ruinen\" href=\"https:\/\/chronik.mellnau.de\/?p=26\">Und neues Leben bl\u00fcht aus den Ruinen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-24'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-24-1'> Gundlach, F., Hess. Zentralbeh. III, Dienerb. S. 426. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-2'> Diefenbach, H., Kreis Marburg, S. 170; Schunder, F., Oberh. Kl\u00f6ster, Nr. 1207. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-3'> Gundlach, F., a. a. O., S. 433; Diefenbach, H., a. a. O., S. 176; irrig Justi, K. W., a. a. O., S. 162 (Juni 1575!) u. S. 164 (betr. Justizamt). <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-4'> Justi, K. W., S. 111; Urkd. in Anl. 1. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-5'> Claassen, W., D. kirchl. Organisation, S. 305. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-6'> Heldmann, A., Stift Wetter, S. 98; H\u00fctteroth, 0., Die althess. Pfarrer d. Ref. Zeit, T. 1, 1953, S. 146. &#8211; Nicht Friedrich Molitor, Justi, a. a. O., S. 165. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-7'> Vgl. K\u00fcch, F., Das polit. Archiv d. Landgr. Philipp. 1904 ff., Bd. 1, Nr. 184 u. 1349, Bd. 2, Nr. 1549 (Wolkersdorf), Bd. 1, Nr. 431, Bd. 3, Nr. 3054 u. 3089 (Rauschenberg). <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-8'> Riedsel u. Gerstenberg b. Kuchenbecker, Anal. Hass., Coll. III, S. 55 u. Coll. V, S. 232; Gerstenberg bei Diemar, S. 464\/64. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-8'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-9'> 1769, S. 35; Justi, K. W., a. a. O., S. 161. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-9'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-10'> Reimer, H., Ortslexikon 1926, S. 325\/26; Diefenbach, H., Kreis Marburg, 1939,\n<p>S. 213 Anm. 143. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-10'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-11'> Arnold, J., Gesch. d. Oranien-Nass. L\u00e4nder, Bd. 3, 1801, S. 139 f., 154 ff.; Justi, K. W., a. a. O.. S. 162: Demandt, K. E., Gesch. d. Landes Hessen, 1959, s. 302\/3. StAM, Polit. Archiv d. Landgr. Phil., Nr. 2214-16 u. 2280. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-11'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-12'> Heldmann, A., Stift W., ZHG 34, S. 120. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-12'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-13'> StAM, Salb\u00fccher, S. 365, 367, 368. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-13'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-14'> Die Meinung von Justi, a. a. O., S. 162, u. Sangmeister, E., a. a. O., S. 27, in dem Salbuch seien damals noch bewohnbare Teile der Burg erw\u00e4hnt worden, ist irrig. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-14'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-15'> StAM, S. 48. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-15'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-16'> Auch hier kann aus den \u201e3 Burg-gesessenen&#8220; nicht auf noch bewohnbare Teile d. Burg selbst geschlossen werden, denn damit sind offensichtlich nur die Bauernfam. gemeint, welche die damals noch vorh. 3\u201eBurgsitze&#8220; (= Lehensh\u00f6fe ehem. Burgmannen) &#8211; 2 d. v. Hatzfeld, 1 v. Milchling &#8211; innehatten; vgl. S. 365. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-16'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-17'> Bei Nebelthau in ZHG 7, S. 330. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-17'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-18'> Dilich, W., a. a. O., Teil I, S. 98. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-18'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-19'> Winkelmann, J. J., a. a. O., T. 4, S. 228\/29. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-19'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-20'> Landau, G., Ritterburgen 4, S. 176. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-20'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-21'> Vgl. Rommel, Chr. v., Gesch. v. Hessen, Bd. 7 u. 8, 1839\/43; Weber, H., Der Hessenkrieg, Diss. Gie\u00dfen 1935. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-21'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-22'> Mi\u00dfverst\u00e4ndlich Justi, K. W., a. a. O., S. 164, ebenso He\u00dfler, C., Hess. Landes- u. Volkskunde, I, 2, S. 274, die v. \u201eeinem g\u00e4nzlichen Verfall im 30-j. Kr.&#8220; sprechen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-22'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-23'> Landau, G., a. a. O., 5. 145 ff.; Sch\u00e4fer, K. H., Ortsch., S. 27. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-23'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-24'> Vgl. Renouard, C., Gesch. d. Krieges in Hessen usw. 1757\/63 (1863\/64), 3. Bd.; Himmelmann, F., Heimatbuch der Stadt Rosenthal, 1939, S. 29 ff. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-24'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-25'> StAM, Salb. v. Wetter 1580\/92, S. 367\/8; Lager-, St\u00fcck- u. Steuerbuch v. Mell\u00acnau, 1785, Bd. 1; Sch\u00e4fer, a. a. O., S. 28. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-25'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-26'> Wie Note 25. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-26'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-27'> Landau, G., Ritterburgen 4, S. 148. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-27'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-28'> StAM, Salb., S. 368, S. 104 ff.; Lagerbuch, a. a. O., Bd. 1 u. 2. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-28'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-29'> Heldmann, A., Stift Wetter, ZHG 34, S. 121; derselbe, Geschl. v. Dersch, das. S. 194, Nr. 192. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-29'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-30'> Gegen Heldmann, G., a. a. O., S. 122 u. Sangmeister, E., S. 27. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-30'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-31'> Kopp, J. A., Proben d. dtsch. Lehnrechts, Bd. 2, 1746, Beil. 5.247\/8, Nr. 9; Urkd. in Anlage 1. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-31'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-32'> Heldmann, A., Stift Wetter, a. a. O., S. 120. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-32'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-33'> StAM, Lager-, St\u00fcck- u. Steuerb. v. Mellnau, 1785, Bd. 2. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-33'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-34'> StAM, a. a. O., Bd. 1; Sch\u00e4fer, K. H., Ortschaften, S. 25. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-34'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-24-35'> StAM, a, a. O,. Bd. 1; vgl. auch Landau, G., Ritterburgen 4, S. 158\/60; Diefen\u00acbach, H., Kreis Marburg, S. 170\/71; G\u00f6rich, W., Haus u. Hof Fleckenb\u00fchl, in Hessenld.-Beil. d. OP 1960, F. 2; Eckhardt, W. A., in Handb. d. Hist. St\u00e4tten, Bd. 4, Hessen, S. 114. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-24-35'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den folgenden Jahrhunderten finden sich nur noch wenige Nachrichten von der Burg Mellnau. Als letzte Amtm\u00e4nner wohnten in ihr von 1501-1510 Herr Groppe von Fleckenb\u00fchl, genannt von B\u00fcrgeln, Hofgerichtsassessor in Marburg und ehemaliger Hof- und K\u00fcchenmeister des Landgrafen, mit seiner Frau Anna von Wildungen und ihren 9 Kindern (7 S\u00f6hnen und 2 T\u00f6chtern)1, und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-24","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":109,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24\/revisions\/109"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}