{"id":19,"date":"2013-04-02T21:46:42","date_gmt":"2013-04-02T19:46:42","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.mellnau.de\/?p=19"},"modified":"2021-01-17T12:16:55","modified_gmt":"2021-01-17T10:16:55","slug":"die-ersten-jahrzehnte-der-burg-mellnau-um-1260-1300","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/?p=19","title":{"rendered":"Die ersten Jahrzehnte der Burg Mellnau um 1260-1300"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"initialcap\">W<\/span><br>ieweit die neue Burg schon in den Auseinandersetzungen der Land\u00adgr\u00e4fin Sophie mit dem Mainzer Erzbischof um <strong>1252 bis 1258 <\/strong>eine unmittel\u00adbare Rolle gespielt hat, ist nicht mehr festzustellen. Die bekannteren Fehden, die beide damals f\u00fchrten, fanden durchweg woanders statt. Unklar ist auch, wie damals die Herrschaftsverh\u00e4ltnisse in der Stadt Wetter und im Burgwald \u00fcberhaupt waren. Fest steht, da\u00df die Landgr\u00e4fin ihre dortigen Vogtrechte auch in dieser Zeit geltend machte. Ein \u201eVogt Reimbold von Bottendorf&#8220;, der zwi\u00adschen 1249 und 1254 amtierte<sup class='footnote'><a href='#fn-19-1' id='fnref-19-1' onclick='return fdfootnote_show(19)'>1<\/a><\/sup>, d\u00fcrfte in ihrem Auftrag den Burgwald ver\u00adwaltet haben, und 1255 best\u00e4tigte sie ausdr\u00fccklich einen fr\u00fcheren G\u00fctertausch zwischen den Kl\u00f6stern Wetter und Haina<sup class='footnote'><a href='#fn-19-2' id='fnref-19-2' onclick='return fdfootnote_show(19)'>2<\/a><\/sup>. Andererseits wurden die Stadt Wetter und die Burg Mellnau damals offensichtlich im Auftrag des Erzbischofs von Am\u00f6neburg aus verwaltet, die Rechte des Mainzer Stifts nahm ein \u201ePro\u00advisor der \u00c4btissin&#8220; wahr, der um 1260 Hademar hie\u00df und seinen Sitz vielleicht schon auf der inzwischen bewohnbaren &#8211; Burg Mellnau hatte. Ihm folgte von 1261 bis 1266 ein Vogt Gottfried von Niederwetter<sup class='footnote'><a href='#fn-19-3' id='fnref-19-3' onclick='return fdfootnote_show(19)'>3<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Im Jahr <strong>1260 <\/strong>hatten Sophie und ihr inzwischen herangewachsener Sohn, Landgraf Heinrich, einen vergeblichen Krieg gegen ihren Vetter in Th\u00fcringen gef\u00fchrt. Als sie von dort zur\u00fcckkehrten, f\u00fchrten sie seit Anfang <strong>1261 <\/strong>in Ober\u00adhessen den offenen Krieg gegen den Erzbischof weiter, eroberten u. a. seine wiederaufgebaute Burg Blankenstein bei Gladenbach, wof\u00fcr sie sogleich aus der Kirche ausgeschlossen wurden, griffen dann <strong>1262 <\/strong>besonders heftig Wil\u00addungen an und f\u00fcgten auch dem Stift Wetter gro\u00dfen Schaden zu, so da\u00df sogar der Papst auf die Beschwerde der \u00c4btissin hin eine Untersuchung durch den Abt von Haina befehlen mu\u00dfte<sup class='footnote'><a href='#fn-19-4' id='fnref-19-4' onclick='return fdfootnote_show(19)'>4<\/a><\/sup>. Dieser Angriff mag in erster Linie der neuen Burg Mellnau gegolten haben, die aber schon damals nicht erobert werden konnte, so da\u00df sich die Landgr\u00e4flichen &#8211; wie damals \u00fcblich &#8211; darauf beschr\u00e4nkten, statt dessen Zerst\u00f6rungen und Verw\u00fcstungen in der Stadt und den umliegenden D\u00f6rfern anzurichten. Wie immer, hatten darunter die einfachen Leute in Land und Stadt am meisten zu leiden. &#8211; Im Sommer 1263 unternahmen dann Mutter und Sohn einen direkten Feldzug gegen den Erzbischof nach der Wetterau. Da dieser aber offenbar doch nicht zu einem durchschlagenden Erfolg f\u00fchrte, und Erzbischof Werner als gleichzeitiger deutscher Reichskanzler wichtigeres zu tun hatte, kam es am 10. September 1263 zwischen beiden zum Friedensvertrag im Feldlager bei Langsdorf am s\u00fcdlichen Vogelsberg<sup class='footnote'><a href='#fn-19-5' id='fnref-19-5' onclick='return fdfootnote_show(19)'>5<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Der Wortlaut der Vertragsurkunde vom 10. 9. 1263 zeigt nun deutlich, wie wichtig beiden Teilen damals der Streit um Wetter, Mellnau und den ganzen Burgwald war. Die Burg Elenhouch steht dabei an erster Stelle der Punkte, \u00fcber die sie sich einigten, sie verbleibt uneingeschr\u00e4nkt der Mainzer Kirche. Die Stadt und Vogtei (das Amt) Wetter sowie den zugeh\u00f6rigen Burgwald wollten beide, der Erzbischof als alter Oberherr und der Landgraf als sein bisheriger Obervot &#8211; wie es bereits \u201ealtes Gewohnheitsrecht&#8220; war &#8211; nur gemeinsam nutzen und verwalten<sup class='footnote'><a href='#fn-19-6' id='fnref-19-6' onclick='return fdfootnote_show(19)'>6<\/a><\/sup>. Umgekehrt durfte der Landgraf zwar seine Burg und Stadt Frankenberg &#8211; den landgr\u00e4flichen St\u00fctzpunkt am Nordrand des Burgwaldes, besonders gegen Mellnau &#8211; behalten, mu\u00dfte sie aber dem Erzbischof als Oberherrn, vor allem auch f\u00fcr den kinderlosen Todesfall, \u00fcbertragen. Dar\u00fcber hinaus mu\u00dfte er 2000 Silbermark (nach heutigem Wert etwa 50 000 DM) als Kriegsentsch\u00e4digung an den Erzbischof zahlen und daf\u00fcr 30 Edle und Ritter als B\u00fcrgen stellen. Schlie\u00dflich gelobten beide gegenseitig, keinen Ritter, B\u00fcrger oder Bauern des andern aufzunehmen, weil durch solche \u201e\u00dcberl\u00e4ufer&#8220; die meisten Zwistigkeiten entstanden seien, und unter hoher Strafdrohung in Zukunft Frieden zu halten. &#8211; Erreicht hatten die Landgr\u00e4fin Sophie und Landgraf Heinrich also praktisch nichts &#8211; au\u00dfer der Anerkennung ihrer alten Rechte, die teilweise noch eingeschr\u00e4nkt wurden<sup class='footnote'><a href='#fn-19-7' id='fnref-19-7' onclick='return fdfootnote_show(19)'>7<\/a><\/sup>. Allerdings erschienen die Landgrafen in Wetter und im Burgwald nunmehr nicht mehr als Untergebene des Erzbischofs sondern als grunds\u00e4tzlich mit ihm gleichberechtigt. Angesichts der ung\u00fcnstigen Kriegslage scheint ihnen das damals gen\u00fcgt zu haben.<\/p>\n<p>Der Vertragsschlu\u00df hatte f\u00fcr die Herrschaftsverh\u00e4ltnisse in Wetter und im Burgwald immerhin eine klare Folge: Seitdem gab es dort 200 Jahre lang 2 gleichberechtigte Herren, den Landgrafen und den Erzbischof, die sich in alle Rechte und Einnahmen teilten. Zugleich setzte nun jeder f\u00fcr sich, da der Landgraf dem Erzbischof nicht mehr unterstand, als Verwalter einen eigenen Vogt ein. Das waren in den n\u00e4chsten Jahrzehnten &#8211; wie schon in der letzten Zeit vorher &#8211; meist einfache B\u00fcrger oder Sch\u00f6ffen von Wetter. Der landgr\u00e4fliche Vogt sa\u00df in der Stadt Wetter, er hie\u00df um 1280\/85 Heinrich Rudele (noch 1315 gab es dort das \u201eHaus des Rudelo&#8220;)<sup class='footnote'><a href='#fn-19-8' id='fnref-19-8' onclick='return fdfootnote_show(19)'>8<\/a><\/sup>. Der erzbisch\u00f6fliche Vogt hie\u00df zur gleichen Zeit, um 1280\/83, Rudolf, Sohn Hademars, von 1283\/93 Herbord, und sa\u00df auf der Burg Mellnau<sup class='footnote'><a href='#fn-19-9' id='fnref-19-9' onclick='return fdfootnote_show(19)'>9<\/a><\/sup>. Diese V\u00f6gte hatten aber keine milit\u00e4rische Kommandogewalt, sondern nur Amtsbefugnisse als Steuereinnehmer, Guts- und Forstverwalter, Richter und \u00e4hnliches. Der zu Mellnau wird wohl von seinen Einnahmen auch die dort in Dienst gestellten Ritter besoldet haben.<\/p>\n<p>Leider ergibt die Vertragsurkunde von 1263 nicht, wer damals auf der Seite des Erzbischofs gek\u00e4mpft hatte, insbesondere als Ritter auf der standhaften Burg Elenhoug. Die ihr beigef\u00fcgten beiden weiteren Urkunden (\u00fcber die 30 B\u00fcrgen des Landgrafen und seine Lehen) zeigen allerdings, wer dabei auf dessen Seite stand, und da damals hierzulande kaum jemand in Dorf und Stadt von den Fehden zwischen Landgraf und Erzbischof verschont blieb, m\u00f6gen die dort nicht genannten oberhessischen Ritter wohl gr\u00f6\u00dftenteils auf Mainzer Seite gestanden haben. Im \u00fcbrigen lassen sich auch aus sp\u00e4teren Urkunden noch einzelne R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen.<\/p>\n<p>Fest steht, da\u00df Graf Widekind von Battenberg auf Seiten des Erzbischofs stand<sup class='footnote'><a href='#fn-19-10' id='fnref-19-10' onclick='return fdfootnote_show(19)'>10<\/a><\/sup> und sich zur Verteidigung der Burg Mellnau verpflichtet hatte. Als \u201eBurglehen&#8220; bekam er daf\u00fcr au\u00dfer einer laufenden Verg\u00fctung den zur Burg geh\u00f6rigen Hain \u201eMusewinkel&#8220; (heute die Flur \u201eMooswinkel&#8220; am Sonnwendskopf in der Mellnauer Gemarkung)<sup class='footnote'><a href='#fn-19-11' id='fnref-19-11' onclick='return fdfootnote_show(19)'>11<\/a><\/sup> und die Eink\u00fcnfte aus der \u201eM\u00fchle zu den Spitzen&#8220; (wohl eine Wettersche Stiftsm\u00fchle, wahrscheinlich die Mittelm\u00fchle)<sup class='footnote'><a href='#fn-19-12' id='fnref-19-12' onclick='return fdfootnote_show(19)'>12<\/a><\/sup>. Er d\u00fcrfte in den ersten Jahrzehnten der milit\u00e4rische Befehlshaber der Burg gewesen sein, denn es ist nicht anzunehmen, da\u00df er als Graf bei der Verteidigung der Burg einfache Ritterdienste \u00fcbte. Er wohnte auch nicht in Mellnau, sondern nat\u00fcrlich auf seiner Grafenburg zu Battenberg, und nur im Kriegsfalle war er f\u00fcr den Schutz der Burg unmittelbar verantwortlich. Nach seinem Tode folgte auf ihn sein Sohn, Graf Hermann von Battenberg, der letzte seines Geschlechts (1277-1308).<\/p>\n<div id=\"attachment_1306\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ditze.net\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau0.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1306\" class=\"size-medium wp-image-1306\" title=\"Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/ditze.net\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau0-300x196.png\" width=\"300\" height=\"196\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1306\" class=\"wp-caption-text\">Grabungsfunde aus der Burg Mellnau<\/p><\/div>\n<p>Des Grafen Stellvertreter in der Burg<sup class='footnote'><a href='#fn-19-13' id='fnref-19-13' onclick='return fdfootnote_show(19)'>13<\/a><\/sup> oder auch Burghauptmann d\u00fcrfte der Ritter Heinrich von Dersch (1261-1278) gewesen sein, der aus einem Hof bei Battenberg stammte, dort noch 1266 als sein Burgmann diente und dann auf Elnhog offenbar der \u00e4lteste und angesehenste der anwesenden Ritter war, so da\u00df er in einer Urkunde von 1275 an ihrer Spitze erscheint<sup class='footnote'><a href='#fn-19-14' id='fnref-19-14' onclick='return fdfootnote_show(19)'>14<\/a><\/sup>. &#8211; Im \u00fcbrigen lockte die neue Burg als Burgmannen vor allem junge Ritter der Umgebung an, in ihren Mauern f\u00fcr den Erzbischof Dienst zu tun<sup class='footnote'><a href='#fn-19-15' id='fnref-19-15' onclick='return fdfootnote_show(19)'>15<\/a><\/sup>, besonders grade auch solche, deren V\u00e4ter noch im Dienst des Landgrafen standen. Vielleicht beruhte darauf die Bestimmung des Friedensvertrages von 1263, da\u00df keiner des andern \u201e\u00dcberl\u00e4ufer&#8220; aufnehmen d\u00fcrfe. Indessen scheint sich jedenfalls der Erzbischof nicht lange an diese Bestimmung gehalten zu haben.<\/p>\n<div>\n<div id=\"attachment_1303\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ditze.net\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Grabungsfunde_aus_der_Burg.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1303\" class=\"size-medium wp-image-1303\" title=\"Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau\" alt=\"\" src=\"http:\/\/ditze.net\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Grabungsfunde_aus_der_Burg-300x174.png\" width=\"300\" height=\"174\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1303\" class=\"wp-caption-text\">Grabungsfunde aus der Burg Mellnau<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p>So lernen wir denn schon in einer Urkunde von 1265 &#8211; neben einem sonst nicht bekannten Heinrich Side &#8211; den jungen Ritter Mengoz Knibo von Elenhoc<sup class='footnote'><a href='#fn-19-16' id='fnref-19-16' onclick='return fdfootnote_show(19)'>16<\/a><\/sup> kennen, der seit 1260 als Mengoz Knibo der J\u00fcngere zugleich in der landgr\u00e4flichen Burg Gr\u00fcnberg auftritt und dessen gleichnamiger Vater (der \u00c4ltere) dort damals sogar landgr\u00e4flicher Schulthei\u00df (Richter) war. Mengoz Knibo von Elnhog tritt auch in der Urkunde von 1275 an zweiter Stelle der Mellnauer Ritter auf. Er war der Begr\u00fcnder eines Geschlechts, das seitdem bis 1362 ununterbrochen auf Elnhog gesessen hat und dessen S\u00f6hne zugleich immer den gleichen Namen Mengoz Knibo (auch Knibe, Knyb = Kneip, d. h. Schuhmacher) trugen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1305\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/ditze.net\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1305\" class=\"size-medium wp-image-1305\" title=\"Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/ditze.net\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Grabungsfunde_aus_der_Burg_Mellnau2-300x196.png\" width=\"300\" height=\"196\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1305\" class=\"wp-caption-text\">Grabungsfunde aus der Burg Mellnau<\/p><\/div>\n<p>An 3. und 4. Stelle stehen dann Kraft I von Hatzfeld und Arnold II. von Hohenfels<sup class='footnote'><a href='#fn-19-17' id='fnref-19-17' onclick='return fdfootnote_show(19)'>17<\/a><\/sup>, ebenfalls S\u00f6hne edler oberhessischer Geschlechter, die in der Folgezeit zahlreiche S\u00f6hne und Enkel auf die Burg geschickt und 200 Jahre lang Gro\u00dfes zu ihrer Verteidigung und zu ihrem Ruhm getan haben. &#8211; Sp\u00e4testens 1283, wahrscheinlich aber schon 1273 waren dann Mellnauer Burgmannen auch die knapp 30j\u00e4hrigen Ritter und Br\u00fcder Dietrich Schutzbar und Konrad Milchling von Michelbach<sup class='footnote'><a href='#fn-19-18' id='fnref-19-18' onclick='return fdfootnote_show(19)'>18<\/a><\/sup>, deren Vater in Nordeck und Michelbach noch dem Landgrafen diente, deren Nachkommen dann aber als \u201eMilchlinge von Sch\u00f6nstadt&#8220; noch 500 Jahre lang das damals zugesagte Mellnauer \u201eBurglehen&#8220; vom Erzbischof von Mainz bezogen, als die Burg l\u00e4ngst eine Ruine war, und die schlie\u00dflich diese Ruine im 19. Jahrhundert bis zum Aussterben des Geschlechtes sogar noch zu Eigentum erwarben. &#8211; Gegen Ende des 13. Jahrhunderts lernen wir schlie\u00dflich die Br\u00fcder Eberhard und Ludwig von Treisbach auf Elnhog kennen. Von ihnen nannte sich der letztere alsbald zur Unterscheidung von seinen zahlreichen Verwandten nach einem H\u00fcgel vor der Burg \u201eLudwig von Heppenberg&#8220;<sup class='footnote'><a href='#fn-19-19' id='fnref-19-19' onclick='return fdfootnote_show(19)'>19<\/a><\/sup>, und auch er begr\u00fcndete, wie Mengoz Knibo, ein Geschlecht, das bis 1435 vier Generationen lang ununterbrochen auf Elnhog sitzen blieb. &#8211; Damit sind zugleich die Rittergeschlechter genannt, die mit der Geschichte der Burg Mellnau seit ihrem Beginn dauernd verbunden waren<sup class='footnote'><a href='#fn-19-20' id='fnref-19-20' onclick='return fdfootnote_show(19)'>20<\/a><\/sup>. Andere Ritter aus der n\u00e4heren oder weiteren Umgebung haben in den ersten Jahrzehnten nur vor\u00fcbergehend zur Burgbesatzung geh\u00f6rt, so Ludwig von Go\u00dffelden, Kraft II. von Hohenfels (ein Vetter Arnolds), sein Stiefvater Gerlach von Breidenbach (bei Biedenkopf)<sup class='footnote'><a href='#fn-19-21' id='fnref-19-21' onclick='return fdfootnote_show(19)'>21<\/a><\/sup>, Gerhard L\u00fctzelkolbe (von Marburg bzw. Gladenbach), Engel II. von Sassen (aus Marburg bzw. Gr\u00fcnberg), ferner gegen Ende des Jahrhunderts die sonst nicht n\u00e4her bekannten Burgmannen Heinrich Dreiberg, Hermann Stump, Rupert von Wolfgruben (bei Buchenau) und Wiegang von Dieten (bei Dautphe)<sup class='footnote'><a href='#fn-19-22' id='fnref-19-22' onclick='return fdfootnote_show(19)'>22<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Als Verg\u00fctung bekamen die Ritter f\u00fcr ihren Burgmannendienst nach der Sitte der Zeit ein sog. \u201eBurglehen&#8220;<sup class='footnote'><a href='#fn-19-23' id='fnref-19-23' onclick='return fdfootnote_show(19)'>23<\/a><\/sup>, bestehend aus einem geringen j\u00e4hrlichen Geldbetrag von 6-8 Pfund Heller (= DM), die ihnen der Vogt &#8211; sp\u00e4ter der Schulthei\u00df im Rathaus zu Wetter &#8211; auszahlen mu\u00dfte<sup class='footnote'><a href='#fn-19-24' id='fnref-19-24' onclick='return fdfootnote_show(19)'>24<\/a><\/sup>, sowie verschiedenen Naturaleink\u00fcnften aus G\u00fctern und Rechten (Zehnten, Kircheneinnahmen usw.) des Erzbischofs von den umliegenden D\u00f6rfern, die ihnen un\u00acmittelbar zur Nutzung zugewiesen wurden. Soweit sie sich zu dauerndem Dienst auf der Burg verpflichteten, erhielten sie ferner einen \u201eBurgsitz&#8220;, d. h. eine Wohnung nahe bei der Burg <sup class='footnote'><a href='#fn-19-25' id='fnref-19-25' onclick='return fdfootnote_show(19)'>25<\/a><\/sup> (nicht in der Burg, wie man meist f\u00e4lschlich meint; in ihr selbst wohnte nur der Vogt und sp\u00e4ter der Amtmann des Erzbischofs!). Da das Dorf Mellnau damals noch nicht bestand, so stellte zu diesem Zweck wahrscheinlich zun\u00e4chst das Stift Wetter seine 6 ritterlichen Lehnsh\u00f6fe in Kene unten im Tale, die es schon 1220 besa\u00df, zur Verf\u00fcgung<sup class='footnote'><a href='#fn-19-26' id='fnref-19-26' onclick='return fdfootnote_show(19)'>26<\/a><\/sup>, wo die Ritter zugleich bei den h\u00f6rigen Bauern wohnen, sich verpflegen und ihre Pferde unterstellen und warten lassen konnten. Tats\u00e4chlich lassen sich nachtr\u00e4glich genau 6 solcher \u201eBurgsitze&#8220; zu Mellnau feststellen:<\/p>\n<p>Einen hatte wohl urspr\u00fcnglich Heinrich von Dersch, der erste Burghauptmann, von dessen Nachkommen aber offenbar nur noch der Sohn Gottschalk auf Elnhog diente, so da\u00df der \u201eBurgsitz&#8220; (der ihm zugewiesene Kener, sp\u00e4ter Mellnauer Hof) auf die von Treisbach \u00fcberging, die erst um 1290 auf die Burg kamen. &#8212; Einen andern hatten die Knibos. Nach ihrem Aussterben ging er 1362 auf ihren Nachfolger Hermann von Falkenberg, von ihm bzw, seiner Witwe Else von Hohenfels 1391 auf die neuen Burgmannen von Erfurtshausen \u00fcber, die ihn 1434 an die von Hatzfeld verkauften; sie behielten ihn &#8211; als ihren zweiten dortigen Hof &#8211; bis zu ihrem Aussterben 1588 im Besitz<sup class='footnote'><a href='#fn-19-27' id='fnref-19-27' onclick='return fdfootnote_show(19)'>27<\/a><\/sup>. &#8211; Die von Hatzfeld hatten aber von vornherein auch noch einen anderen Mellnauer Hof als Burglehen, wozu sp\u00e4ter noch ein weiterer \u201eBurgsitz&#8220; zu Wetter kam<sup class='footnote'><a href='#fn-19-28' id='fnref-19-28' onclick='return fdfootnote_show(19)'>28<\/a><\/sup>. &#8212; Einen vierten Hof hatten zun\u00e4chst die von Hohenfels inne, deren Geschlecht aber nur etwa 70 Jahre st\u00e4ndig zur Burgbesatzung geh\u00f6rte; dann ging er ebenfalls auf die von Treisbach \u00fcber, die ihn bis zu ihrem Aussterben 1527 behielten<sup class='footnote'><a href='#fn-19-29' id='fnref-19-29' onclick='return fdfootnote_show(19)'>29<\/a><\/sup>. &#8212; Die von Treisbach, die um 1300 gleich zu dritt auf Elnhog dienten, hatten aber von vornherein noch einen weiteren \u201eBurgsitz&#8220;, den Ludwig, genannt von Heppenberg, bewohnte. Dies war zugleich wohl der erste Hof, der aus dem Kener Grund auf die Bergesh\u00f6he verlegt wurde: der sog. Heppenberger Hof, weil er auf dem Heppenberg, dem Vorh\u00fcgel der Burg, lag. Denn schon bald nach 1300 nannte sich sein Besitzer, und danach der ganze Zweig seines Geschlechts, \u201evon Heppenberg&#8220;. &#8211; Der \u201eHeppenberger Hof&#8220; wurde nach ihrem Aussterben 1436 an den Mellnauer Burgmann Johann von Wolmeringhausen, 1460 an den Amtmann Johann von Nordeck und von ihm 1478 an den Landgrafen verkauft, der ihn seitdem besa\u00df<sup class='footnote'><a href='#fn-19-30' id='fnref-19-30' onclick='return fdfootnote_show(19)'>30<\/a><\/sup>. &#8211; Einen 6. Hof schlie\u00dflich hatten die Milchlinge von Michelbach, sp\u00e4ter gen. von Sch\u00f6nstadt, als Burgsitz. Er blieb, weil sie die letzten Burgmannen auf Elnbog waren, bis in die Neuzeit in ihrem Besitz<sup class='footnote'><a href='#fn-19-31' id='fnref-19-31' onclick='return fdfootnote_show(19)'>31<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Hin und wieder wurden wohl auch f\u00fcr Ritter, die nur vor\u00fcbergehend auf der Burg Dienst taten oder f\u00fcr sonstige Bedienstete, einfache Wohnh\u00e4user am Berghang unmittelbar \u00f6stlich unter der Burg, das \u201eTal&#8220; genannt, errichtet. Das war der Anfang des Dorfes Mellnau.<\/p>\n<p>Als Naturaleink\u00fcnfte geh\u00f6rten zu dem Burglehen der Knibos die Eink\u00fcnfte, die fr\u00fcher zu der Burg Hollende geh\u00f6rt hatten, n\u00e4mlich die Zehnten (Ernteabgaben) und die Gerichtseinnahmen aus Bannebach und Hollende (bei Warzenbach), je 1 Hof zu Warzenbach und Helmershausen (bei Brungershausen), nebst der M\u00fchle und der Fischerei in der Lahn daselbst; ferner der Zehnte zu Roda im Burgwald. Auch diese Rechte gingen 1362 auf Hermann von Falkenberg (sp\u00e4ter seine Witwe), 1391 auf die von Erfurtshausen und 1434 auf die von Hatzfeld \u00fcber, die die angef\u00fchrte Lahnfischerei um 1500 noch an Wettersche B\u00fcrger verkauften<sup class='footnote'><a href='#fn-19-32' id='fnref-19-32' onclick='return fdfootnote_show(19)'>32<\/a><\/sup>. Die von Treisbach hatten als Burglehen noch 2 weitere H\u00e4user mit Garten im \u201eTal&#8220; von Mellnau (eins wohl auch von denen von Hohenfels \u00fcbernommen<sup class='footnote'><a href='#fn-19-33' id='fnref-19-33' onclick='return fdfootnote_show(19)'>33<\/a><\/sup>. Zum Burglehen der Milchlinge aber geh\u00f6rten noch die Vogteirechte in Sch\u00f6nstadt sowie 1\/3 des Zehnten zu Bernsdorf und 1\/4 zu Unterrosphe.<\/p>\n<p>Soweit die Ritter sich auch au\u00dferhalb der Burg zu Kriegsdiensten f\u00fcr ihren Herrn, den Erzbischof, verpflichteten, bekamen sie zudem noch weitere Rechte und Eink\u00fcnfte als Verg\u00fctung, die dann \u201eMannlehen&#8220; genannt wurden<sup class='footnote'><a href='#fn-19-34' id='fnref-19-34' onclick='return fdfootnote_show(19)'>34<\/a><\/sup>. So hatten die von Hatzfeld verschiedene erzbisch\u00f6fliche Gerichtseinnahmen in der Umgegend, die Kircheneink\u00fcnfte zu Kesterburg (auf dem Christenberg) Zehntanteile zu Rosphe, Sarnau, Go\u00dffelden usw. &#8211; Die von Treisbach hatten noch 3 Morgen Land zu Mellnau, das Fischereirecht vor dem Hain \u201eMusewinkel&#8220; in der Wetschaft von Todenhausen bis gegen M\u00fcnchhausen<sup class='footnote'><a href='#fn-19-35' id='fnref-19-35' onclick='return fdfootnote_show(19)'>35<\/a><\/sup> und ebenfalls einen Zehntanteil zu Rosphe. Die Milchlinge dagegen hatten als \u201eMannlehen&#8220; ihr Hofgut zu Sch\u00f6nstadt, die Zehnten zu Sch\u00f6nstadt und Go\u00dffelden sowie die Kircheneinnahmen zu Sch\u00f6nstadt, zu Oberrosphe und Sterzhausen<sup class='footnote'><a href='#fn-19-36' id='fnref-19-36' onclick='return fdfootnote_show(19)'>36<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>So war das Leben der Ritter und ihrer Familien, die regelm\u00e4\u00dfig mit ihnen auf dem \u201eBurgsitz&#8220; wohnten, ausreichend gesichert. In den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts war aber offenbar ihr Leben auf Elnhog auch durch die Kriegsereignisse nicht weiter gef\u00e4hrdet. Denn tats\u00e4chlich hat Landgraf Heinrich in den \u00fcber 40 Jahren seiner Regierungst\u00e4tigkeit sich anscheinend streng an den Langsdorfer Vertrag von 1263 gehalten und die Burg Mellnau nie mehr angegriffen, wohl schon deshalb, weil er die in dem Vertrag von dem Erzbischof ihm zuerkannten Rechte in und um den Burgwald nicht unmittelbar wieder gef\u00e4hrden wollte. Und dies, obwohl er in der gleichen Zeit nach dem Beispiel seiner Mutter mindestens 10-15 weitere Burgen restlos zerst\u00f6rt hat (darunter 1277 auch die Stammburg der von Hohenfels bei Buchenau). Dabei st\u00f6rte es ihn nicht, da\u00df er 1272 wegen neuer Brandschatzungen bei Battenberg und in Niederhessen \u00f6ffentlich S\u00fchne und Ersatz f\u00fcr alle bis dahin durch Mord, Brand, Raub, Wegnahme von Vieh und unberechtigte Steuererhebungen entstandenen Sch\u00e4den versprochen hatte, da\u00df der Erzbischof ihn 1273 erneut in den Kirchenbann tat und da\u00df der neue K\u00f6nig Rudolf von Habsburg 1274 sogar die Reichsacht \u00fcber ihn verh\u00e4ngt hatte<sup class='footnote'><a href='#fn-19-37' id='fnref-19-37' onclick='return fdfootnote_show(19)'>37<\/a><\/sup>. Seine h\u00e4ufigen sp\u00e4teren Fehden und Kriegsz\u00fcge, unter denen das Volk viel zu leiden hatte, f\u00fchrte er regelm\u00e4\u00dfig in anderen Gegenden und au\u00dferhalb Hessens durch, und meist blieb er dabei sogar siegreich<sup class='footnote'><a href='#fn-19-38' id='fnref-19-38' onclick='return fdfootnote_show(19)'>38<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Seine anerkannten Rechte in Wetter und im Burgwald nahm der Landgraf allerdings nachdr\u00fccklich wahr. So lie\u00df er sich um 1280 mitten im Burgwald bei Merzhausen ein Jagdhaus errichten<sup class='footnote'><a href='#fn-19-39' id='fnref-19-39' onclick='return fdfootnote_show(19)'>39<\/a><\/sup>, und er verbot um 1290 selbst seinem Schwiegersohn, dem Grafen von Ziegenhain, in \u201eseinem Burgwald&#8220; zu jagen oder jagen zu lassen. Zugleich schlo\u00df er 1290 mit dem damaligen Erzbischof Gerhard in Wetter einen \u201eFriedensbund&#8220;, und beide verpf\u00e4ndeten sich sogar 1294 gegenseitig ihre H\u00e4lfte des \u201eDorfes Wetter&#8220; f\u00fcr die Einhaltung ihres B\u00fcndnisses<sup class='footnote'><a href='#fn-19-40' id='fnref-19-40' onclick='return fdfootnote_show(19)'>40<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit hatte der Erzbischof unerwartete Schwierigkeiten mit seinen alten Verteidigern der Burg Mellnau, den Grafen von Battenberg, deren halbe Grafschaft er vor langer Zeit schon einmal gekauft hatte. Vielleicht kamen die Schwierigkeiten daher, da\u00df wohl seit 1277<sup class='footnote'><a href='#fn-19-41' id='fnref-19-41' onclick='return fdfootnote_show(19)'>41<\/a><\/sup> die Verteidigung von Elenhog dem neuen Oberamtmann des Erzbischofs f\u00fcr Oberhessen, dem Am\u00f6neburger Ritter und Schulthei\u00df Adolf von Nordeck, unmittelbar \u00fcbertragen war, so da\u00df die Beamten von Am\u00f6neburg seitdem den Grafen von Battenberg die Verg\u00fctung daf\u00fcr, das \u201eMellnauer Burglehen&#8220;, verk\u00fcrzt, d. h. gestrichen hatten<sup class='footnote'><a href='#fn-19-42' id='fnref-19-42' onclick='return fdfootnote_show(19)'>42<\/a><\/sup>. Nachdem der alte Graf Widekind gestorben war, einigte sich sein Sohn Graf Hermann 1291 mit dem Erzbischof dahin<sup class='footnote'><a href='#fn-19-43' id='fnref-19-43' onclick='return fdfootnote_show(19)'>43<\/a><\/sup>, da\u00df sie die ganze Grafschaft untereinander aufteilten; zugleich verzichtete er auf alles, was seinen Eltern und ihm bisher von ihrem Mellnauer Burglehen vorenthalten worden war, indessen blieben der \u201eHain Musewinkel&#8220; und die \u201eM\u00fchle zu den Spitzen&#8220;<sup class='footnote'><a href='#fn-19-44' id='fnref-19-44' onclick='return fdfootnote_show(19)'>44<\/a><\/sup> gemeinsam. 1296 kaufte dann der Erzbischof die ganze Grafschaft auf, so da\u00df der Graf aus seinem Dienst ausschied<sup class='footnote'><a href='#fn-19-45' id='fnref-19-45' onclick='return fdfootnote_show(19)'>45<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Die Ritter zu Elnhog sehen wir in dieser ganzen Zeit fast nur als Zeugen in Urkunden auftreten, wenn ihre Bekannten oder Verwandten zu ihrem Seelenheile G\u00fcter in der Umgegend an die verschiedensten Kl\u00f6ster verschenken oder tauschweise \u00fcbertragen<sup class='footnote'><a href='#fn-19-46' id='fnref-19-46' onclick='return fdfootnote_show(19)'>46<\/a><\/sup>. Meingot Knybe von Elenhog war dar\u00fcber hinaus Zeuge, als Landgraf Heinrich 1296 im Streit mit seinen S\u00f6hnen um die Erbschaft vor K\u00f6nig Adolf zu Staufenberg sein Land aufteilte und dabei seine oberhessischen Besitzungen, einschlie\u00dflich seines Anteils an Wetter und dem zugeh\u00f6rigen Burgwald, nach seinem Tode den erstehelichen S\u00f6hnen zusprach<sup class='footnote'><a href='#fn-19-47' id='fnref-19-47' onclick='return fdfootnote_show(19)'>47<\/a><\/sup>.<\/p>\n<p>Weiterlesen: <a title=\"Das 14. Jahrhundert der Burg Mellnau\" href=\"https:\/\/chronik.mellnau.de\/?p=22\">Das 14. Jahrhundert der Burg Mellnau<\/a><\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-19'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-19-1'> Er lebte noch 1280; vgl. Wy\u00df I Nr. 135, Hessenland 1955, F. 32; Wenck II UB 212 Anm., Archiv f. hess. Geschichte u. Landeskunde III, 5.214; 1292-1311 amtierte in Wetter sein Sohn Heinrich als Sch\u00f6ffe und B\u00fcrgermeister; vgl. u. a. Schunder, F., Die oberh. Kl\u00f6ster, Bd. 1, 1961, Nr. 59, 76, 79, 84, 94, 378. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-2'> Ilgen u. Vogel a. a. O., S. 294, 323 ff. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-3'> Sch\u00e4fer, K. H., Gesch. d. Ortschaften, a. a. O., S. 2. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-4'> Ilgen u. Vogel a. a. O., S. 341. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-5'> Heldmann, A., Stift Wetter, a. a. O., S. 81; Vogt, E., Mainz und Hessen, a. a. O., S. 16\/17; Lotzenius, L., Gesch. d. \u00c4mter Wetter u. Battenberg, Diss. 1931, T. 2, S. 143. Vgl. Urkundenauszug in Anlage 1. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-6'> Deshalb hatte der Landgraf \u00fcber 100 Jahre sp\u00e4ter, um 1360, noch keinerlei Rechte und G\u00fcter in Mellnau; nur an den Waldwiesen am Dammberg und im \u201eBerental&#8220; zw. Mellnau und Oberrosphe hatte er den halben Medem (Rottzins). Vgl. K\u00fcch, F., Die \u00e4ltesten Salb\u00fccher d. Amtes Marburg, in ZHG 39 (1905) S. 145 ff.,. Hen\u00acseling, J., W\u00fcste Orte um Mellnau a. a. O. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-7'> Vgl. Vogt, E., a. a. O., G\u00f6rich, W., Spiel mit St\u00e4dten und Burgen, a. a. O., Sch\u00e4fer, K. H., Ortschaften, S. 27; Diefenbach a. a. O., S. 132 f., 175; Boucsein a. a. O., S.31. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-8'> Wy\u00df, Urkundenbuch d. Deutschordensballei Hessen, Bd. II Nr. 316. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-8'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-9'> Diefenbach, H., a. a. O., S. 175. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-9'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-10'> Grotefend a. a. O., Nr. 160, 161. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-10'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-11'> Nicht \u201ebei Battenberg&#8220;. Vgl. Hoffmeister, Flurbenennungen aus d. Amtsbez. Wetter, in ZHG 10 (1865), S. 238 ff.; Henseling, J., Die Schlagpf\u00fctze war Warmshausen, in Hessenland-Beil. d. OPr. 1961, F. 6. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-11'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-12'> Vgl. Gudenus, F. v., Codex Dipl., Bd. I(1743), S. 669 ff., u. Urk. Nr. 13 in Anlage 1 (Ausz.). <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-12'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-13'> \u00c4hnlich wie 1228 auf Schlo\u00df marburg: Keyser, E., Die st\u00e4dtebauliche Entst. d. Stadt marburg, in ZHG 72 (1961), S. 780, Anm. 12. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-13'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-14'> Vgl. Heldmann, A., Das Geschlecht v. Dersch, in ZHG 34 (1901), S. 160\/61, u. 219\/21. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-14'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-15'> Vgl. Landau, G., Ritterburgen Bd. 4 S. 172, 175; Heldmann, A., Stift Wetter, a. a. O., S. 105; Sch\u00e4fer, K. H., Gesch. d. Ortschaften, S. 27. &#8211; Siehe Anlage 3. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-15'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-16'> Nicht \u201eSideknibo&#8220; oder gar \u201eSindeknibe&#8220;, wie Landau S. 172 bzw. Justi a. a. O., S. 153 (dessen Angaben auch sonst teilweise ungenau sind) und nach ihnen andere aufgrund eines offensichtl. Lesefehlers angeben; vgl. Schunder, F., Oberh. Kl\u00f6ster, Nr. 10; auch Weidemann, Landgraf Heinrich IL u. d. Erzstift Mainz, in ZHG 20 (1895), S. 427 ff. &#8211; \u201eVon Elnhof\u00b0 zur Unterscheidung von dem verwandten Knibo von Windhausen, von Oppershofen usw. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-16'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-17'> Bei der Bezifferung folge ich den Tafeln von Landau, Ritterburgen, Bd. 4, S. 170, bzw. von Heldmann, A., in ZHG 30, Anlage. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-17'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-18'> Vogt, E., Mainz u. Hessen, a. a. O., S. 29; Weidemann, a. a. O., S. 437; schon 1273 hatten sich beide \u201e\u00c4cker in Sch\u00f6nstadt angeeignet&#8220; (vgl. Sponheimer, M., Ur\u00ackundenb. d. Stadt Wetzlar, 1943, Nr. 104), wo sie als Mellnauer Burgmannen die Vogtei hatten! <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-18'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-19'> Sch\u00e4fer, K. H., Ortschaften, S. 27. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-19'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-20'> Diese waren aber &#8211; au\u00dfer denen von Hatzfeld &#8211; auch sp\u00e4ter nie Burgherren oder Pfandherren, insbes. auch nicht die Milchlinge von Sch\u00f6nstadt, sondern geh\u00f6rten immer nur zur Burgmannschaft; mi\u00dfverst\u00e4ndl. insoweit Heldmann, Stift Wetter, a. a. O., S. 105, irrig Boucsein a. a. O., S. 53. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-20'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-21'> Heldmann, A., D. Geschl. v. Hohenfels, in ZHG 30 S. 347; Niemeyer, W., 1200 Jahre Sehlen, S. 15. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-21'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-22'> Schunder, F., Oberh. Kl\u00f6ster, Nr. 76. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-22'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-23'> Vgl. Kopp, J. A., Proben d. dtsch. Lehnrechts, Bd. 2, 1746, S. 115 f., 315 ff. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-23'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-24'> Heldmann, A., Stift Wetter, a. a. O., S. 81\/82 u. 120. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-24'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-25'> Die Burgsitze des Marburger Schlosses befanden sich s\u00e4mtlich in der \u201eRitterstra\u00dfe&#8220;. Siehe Knetsch, C., Der Forsthof u. d. Ritterstr. z. Marburg, 1909. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-25'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-26'> So auch Sch\u00e4fer, a. a. O., S. 27; best\u00e4tigt durch die sp\u00e4teren Besitzverh\u00e4ltnisse, vgl, unten. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-26'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-27'> Heldmann, A., Stift Wetter, S. 110; Geiger, F., K\u00f6nigshof und Stiftsstadt, in Hessenland.Beil. d. OP 1954, F. 17. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-27'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-28'> Landau, G., Ritterburgen, Bd. 4, s. 166 f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-28'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-29'> Vgl. Heldmann, A., Geschl. v. Hohenfels, a. a. O., S. 362; derselbe, Stift Wetter, a. a. O., S. 120. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-29'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-30'> Heldmann, A., v. Hohenfels, S. 363; Diefenbach, H., a. a. O., S. 200 f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-30'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-31'> Heldmann, A., Stift Wetter, S. 120. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-31'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-32'> Wenck, H. B., Hess. Landesgesch., Urkundenbuch Bd. 2 5.414; Schenk v. Schweinsberg, G., Beitr. z. alth. Terr.Gesch., in Arch. f. Hess. Gesch. 13 (1874), S. 437\/38; Heldmann, A., Stift Wetter, S. 80 f.; Diefenbach, a. a. O., S. 176, 233; Schunder, a. a. O., Nr. 206, 211\/12. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-32'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-33'> Heldmann, A., Stift Wetter, S. 119 f.; v. Hohenfels, S. 362. 32) Vgl. Kopp, J. A., a. a. O. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-33'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-34'> Vgl. Kopp, J. A., a. a. O. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-34'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-35'> Vgl. oben, Note 10. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-35'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-36'> Im einzelnen wegen der Mellnauer Lehen; Anlage 4. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-36'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-37'> Vogt, E., Mainz u. Hessen, a. a. O., S. 20; Sch\u00e4fer, a. a. O., S. 27; Demandt, K. E., Gesch. d. Landes Hessen, S. 152 f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-37'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-38'> Vogt, E., a. a. O., S. 27 ff.; Weidemann, a. a. O., S. 404 ff. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-38'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-39'> Weidemann, a. a. O., S. 438 f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-39'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-40'> Vogt, E., Regesten d. Erzbisch\u00f6fe v. Mainz, 1913, Nr. 116, 156, 389. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-40'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-41'> Ebenso f\u00fcr Fritzlar: Demandt, K. E., Quellen z. Gesch. d. Stadt Fritzlar, S. 156 ff, 163 ff., Urk. Nr. 61; derselbe, Gesch. d. L. Hessen, S. 240; Falk, H., Mainzer Beh\u00f6rdenorganisation in Hessen, 1930, S. 16 ff., 78; Diefenbach, H., S. 78. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-41'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-42'> Tats\u00e4chlich stand Graf Hermann von Battenberg 1282 auf Seiten des Landgrafen; vgl. Grotefend, Regesten Nr. 243. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-42'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-43'> Vogt, E., Regesten d. Erzbisch\u00f6fe v. Mainz, 1913, Nr. 235; derselbe, Mainz u. Hessen, II. T., in Mitt. d. Oberh. G. V. N. F. 21 (1914), S. 157. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-43'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-44'> Vermutlich die Mittelm\u00fchle, die sp\u00e4tere Papierm\u00fchle, deren M\u00fcller in den ersten Jahrzehnten in ledernen Schl\u00e4uchen auf Maultieren (auf dem \u201eEselspfad&#8220;) das n\u00f6tige Wasser zur Burg schaffen mu\u00dften, vgl. Plitt, J. J., Nachrichten v. d. oberh. Stadt Wetter, 1769, S. 24, &#8211; nicht, wie Sangmeister a. a. O., S. 28, meint, das Mehl. Schon 1228 hatten die Grafen v. Battenberg G\u00fcter zu Wetter gehabt: Posse, 0., Urk. d. Markgrafen v. Mei\u00dfen usw., Bd. 3 Nr. 409. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-44'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-45'> Er tritt danach als Zeuge beim Landgrafen auf: Gundlach, F., Hess. Zentralbeh\u00f6rden, Bd. 3 Dienerbuch, 1932, S. 10; Wenck, H. B., Hess. Landesgesch., Bd. III (1805), S. 112\/13; Anhalt, E., Kreis Frankenbg., S. 27\/28; Lotzenius, L., \u00c4mter Wetter u. Battenberg II, S. 146; Lennarz, U., Hess. Hinterland, S. 47. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-45'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-46'> Vgl. die Urkunden in Anlage 1. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-46'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-19-47'> Weidemann, Landgr. Heinrich 1., a. a. O., S. 456; Vogt, E., Mainz u. Hessen, T. 2, a. a. O., S. 17 ff. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-19-47'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieweit die neue Burg schon in den Auseinandersetzungen der Land\u00adgr\u00e4fin Sophie mit dem Mainzer Erzbischof um 1252 bis 1258 eine unmittel\u00adbare Rolle gespielt hat, ist nicht mehr festzustellen. Die bekannteren Fehden, die beide damals f\u00fchrten, fanden durchweg woanders statt. Unklar ist auch, wie damals die Herrschaftsverh\u00e4ltnisse in der Stadt Wetter und im Burgwald \u00fcberhaupt waren. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-19","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=19"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":112,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/19\/revisions\/112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=19"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=19"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.mellnau.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=19"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}